Wohl kaum eine andere Erkrankung lässt uns innerhalb kurzer Zeit so elendig zumute sein wie die Magen-Darm-Infektion. Sie kündigt sich an mit Bauchschmerzen und Bauchkrämpfen, schon bald setzen Übelkeit und Erbrechen ein und kurz darauf folgt der Durchfall. Auch wenn die Infektion in der Regel nach wenigen Tagen wieder überstanden ist, sorgen diese Symptome für Beschwerden und Unwohlsein. Doch was sind die Auslöser einer Magen-Darm-Infektion und wie lassen sich die leidigen Symptome schnell lindern?
Wenn die Mitte in Aufruhr ist, leidet das Wohlbefinden enorm. Durchfall und Erbrechen sind schnell kräftezehrend, denn der Körper verliert dadurch Flüssigkeit und Elektrolyte. Eine solche Magen-Darm-Infektion (Gastroenteritis) kann verschiedene Hintergründe & Ursachen haben:
Zu den bekanntesten Erregern der Magen-Darm-Infektion zählen die Noroviren, die aufgrund ihrer Hartnäckigkeit und schnellen Verbreitung häufig zu mehrfachen Ansteckungen in größeren Einrichtungen führen (z. B. in Bürogebäuden, Schulen, Altenheimen). Sie kursieren besonders im Winter, wenn das Immunsystem ohnehin anfälliger für Infektionen ist. Bereits 10 bis 100 Viruspartikel genügen, um die Krankheit auszulösen. Übertragen werden sie durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch und sorgen innerhalb von Stunden für eine Magen-Darm-Infektion mit Bauchkrämpfen, Übelkeit und Durchfall.
Neben Viren können auch Bakterien eine Magen-Darm-Infektion auslösen. Am bekanntesten sind die Salmonellen, die vor allem in der warmen Jahreszeit zu Lebensmittelinfektionen führen können. Als Hauptüberträger gelten Eier bzw. Speisen, die Rohei enthalten (z. B. Mayonnaise, Speiseeis) sowie rohes und nicht ausreichend erhitztes Fleisch. Im Sommer haben Salmonellen leichtes Spiel, denn bei Wärme vermehren sie sich explosionsartig. Innerhalb von etwa 12 bis 36 Stunden nach der Lebensmittelvergiftung treten erste Symptome auf. Häufig lassen der Durchfall und das Erbrechen nach einigen Tagen wieder nach.
Rotaviren sind die häufigste Ursache viraler Darminfektionen bei Kindern. Sie sind ebenso wie Noroviren hochansteckend und übertragen sich von Mensch zu Mensch. Bis zum Alter von drei Jahren haben fast alle Kinder schon einmal eine Rotavirusinfektion durchgemacht. Durch wiederholte Erkrankungen im Kindesalter wird oft eine Immunität aufgebaut. Nicht selten überträgt sich der Virus auch auf die Eltern. Doch bei Erwachsenen verläuft die Magen-Darm-Infektion meist milder. Erst im höheren Alter nehmen Häufigkeit und Schwere der Infektionen wieder zu.
Durchfall im Zuge einer Magen-Darm-Infektion ist die Reisekrankheit Nummer eins und hat als „Montezumas Rache“ schon so manchem Urlauber die schönste Zeit des Jahres verleidet. Vor allem in tropischen Regionen mit niedrigen Hygienestandards kann es leicht zu Infektionen mit fremdartigen Bakterien und Viren kommen. Während Einheimische gegen diese Erreger meist immun sind, reagieren Touristen schnell mit Bauchkrämpfen und wässrigem Durchfall, der in der Regel wenige Tage bis zu einer Woche anhält. Daneben stellt oft auch die landestypische Küche mit ihren ungewohnten, stark gewürzten Speisen Magen und Darm auf die Probe.
Auch wenn Magen-Darm-Infektionen in der Regel nach wenigen Tagen wieder überstanden sind, sorgen sie für Unwohlsein. Die Mitte schmerzt und krampft, an Essen ist nicht zu denken, und durch Erbrechen und Durchfall verliert der Körper viel Flüssigkeit und Elektrolyte (z. B. Natrium- und Kaliumchlorid). Dementsprechend matt und ausgelaugt fühlt man sich, und der Körper braucht anschließend einige Zeit, um wieder zu Kräften zu kommen.
Bei ansonsten gesunden Erwachsenen bessern sich die Beschwerden der Magen-Darm-Infektion in vielen Fällen durch eine Therapie, die den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust ausgleicht und dem Körper durch Schonkost wieder Energie zuführt. Bei schmerzhaften Bauchkrämpfen hilft der Krampflöser Buscopan® und bei stärkeren Bauchschmerzen und -krämpfen Buscopan® Plus.