Blasenentzündung - Wenn das Wasserlassen zur Qual wird

Stechen im Unterleib, Brennen beim Wasserlassen und ständiger Harndrang: Klare Anzeichen einer Blasenentzündung. Das schmerzhafte Leiden trifft überwiegend Frauen; jede Fünfte zwischen 20 und 54 Jahren erkrankt einmal im Jahr daran. Der Grund: Die weibliche Harnröhre ist im Vergleich zur männlichen viel kürzer. Dieser Umstand fördert Infektionen, die meist durch Bakterien ausgelöst werden, die über die Harnröhre in die Blase aufsteigen.


Mediziner unterscheiden bei der Blasenentzündung zwischen der Vorstufe, der sogenannten Urethritis, bei der die Harnröhre entzündet ist, und de eigentlichen Blasenentzündung, bei der auch die Harnblase betroffen ist. Brennen beim Wasserlassen – bei nur geringen Harnmengen – und Unterleibskrämpfe sind die Folge.

Was können Sie gegen eine Blasenentzündung tun?

Mediziner unterscheiden bei der Blasenentzündung zwischen der Vorstufe,der sogenannten Urethritis, bei der die Harnröhre entzündet ist, und der eigentlichen Blasenentzündung, bei der auch die Harnblase betroffen ist. Brennen beim Wasserlassen – bei nur geringen Harnmengen – und Unterleibskrämpfe sind die Folge. Treten diese Beschwerden auf, ist schnelle Hilfe gefragt.

Wichtigste Maßnahme: Warm halten und trinken, trinken, trinken – am besten Wasser ohne Kohlensäure und Kräutertees. Haben sich die Symptome nach zwei Tagen nicht gebessert, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen, der – falls erforderlich – ein Antibiotikum verschreiben kann. Denn eine verschleppte Blasenentzündung kann zu weiteren Komplikationen führen, etwa einer Nierenbeckenentzündung.