Bauchkrämpfe

Krämpfe und Schmerzen im Bauch – wohl jeder hat das schon einmal erlebt. Manchmal kneift es in der Mitte, manchmal rumort es, zieht oder brennt. So vielfältig wie die Ausprägungen sind auch die Ursachen von Bauchschmerzen. Doch eines haben sie oft gemeinsam: Häufig verbirgt sich dahinter eine Verspannung der Magen-Darm-Muskulatur.

 

Wie (starke) Bauchkrämpfe enstehen

Bauchkrämpfe entstehen dann, wenn sich die Muskulatur im Magen-Darm-Trakt verkrampft. Die Bewegung der glatten Muskulatur im Verdauungstrakt gerät aus dem Gleichgewicht.

Ursachen für Bauchkrämpfe

Bauchkrämpfe

Krämpfe im Bauch sind häufig Begleiterscheinungen von Magen-Darm Infektionen, Regelschmerzen, Blasenentzündungen, Durchfall, Reizdarmsyndrom oder Verstopfung. Bauchkrämpfe, die mit kolikartigen Schmerzen verbunden sind, finden ihre Ursache häufig in den Gallenwegen. Weitere Ursachen können ein übermäßiger Kaffeekonsum, sehr fetthaltige Ernährung, zu hastiges Essen, Stress und Aufregung oder Magenverstimmungen sein.

Wenn die Bauchkrämpfen länger anhalten oder Symptome auftreten wie z.B. Blut im Stuhl, Fieber, starker Gewichtsverlust, empfiehlt sich ein Arztbesuch.

Was tun gegen den Bauchkrampf?

Bauchkrämpfe sind in den meisten Fallen ungefährlich aber äußerst unangenehm. Da der krampfartige Schmerz häufig durch eine Verspannung der Magen-Darm Muskulatur entsteht, kommt es bei der Behandlung darauf an, diese Verspannung zu lösen. Mit dem kramfplösenden Wirkstoff Butylscopolamin hat sich Buscopan® seit mehr als 60 Jahren in der Behandlung von Bauchkrämpfen bewährt. Bei stärkeren Bauchkrämpfen empfiehlt sich Buscopan® Plus: die Kombination von Butylscopolamin und dem gut verträglichen Schmerzstiller Paracetamol.

Ruhe und lokale Wärme beruhigen zusätzlich den Bauch. Auch warme Kräutertees fördern das Wohlbefinden bei leichten Bauchkrämpfen.

Unsere Tipps zur Unterstützung Bauchkrämpfe zu lindern:

Zwar verbergen sich hinter Bauchkrämpfen selten ernsthafte Erkrankungen, doch wenn die Mitte schmerzt, wirft uns das leicht aus der Bahn.

Hier einige Tipps für ein gutes Bauchgefühl:

  • Wärme: Ob Wärmflasche, Körnerkissen oder ein entspannendes Vollbad – Wärme fördert die Durchblutung und lässt schmerzhaft verkrampfte Muskeln entspannen.
  • Entspannung: Stress und Anspannung schlagen oft auf den Magen. Hier kann es helfen, eine Auszeit zu nehmen, um wieder zur Ruhe zu kommen. Hier finden Sie Tipps für Entspannungsübungen.
  • Sanfte Bewegung: Ausgleichende Gymnastik wirkt sich positiv auf die Verdauungsorgane aus, was vor allem Reizdarm-Patienten gut tut. Am besten eignet sich dazu eine Mischung aus stärkenden und entspannenden Übungen (z. B. Yogalates).
  • Ernährung: Wer auf seinen Bauch hört und die Lebens- und Genussmittel meidet, die erfahrungsgemäß Bauchkrämpfe auslösen, kann unangenehme Folgen verhindern.
  • Beschwerdetagebuch: Wenn bestimmte Bauchbeschwerden immer wieder auftreten, aber der Auslöser unklar ist, kann das Führen eines Beschwerdetagebuchs weiterhelfen und Zusammenhänge aufzeigen. In unserem Service-Bereich steht ein Bauchschmerz-Tagebuch zum Download bereit.