Reizdarm-Symptome: Wie erkenne ich RDS?


Das Reizdarmsyndrom hat viele Gesichter. Durch viele verschiedene Symptome, die in unterschiedlichen zeitlichen Abständen auftreten, wird die ärztliche Diagnose zur Herausforderung. Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Blähungen und ein Unbehagen im Bauch begleitet von Durchfall und Verstopfung, manchmal auch im Wechsel mit Völlegefühl und Übelkeit – all dies können Anzeichen für Reizdarm sein. Bei einem Reizdarmsyndrom treten diese Beschwerden mindestens 3 Tage im Monat über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten immer wieder auf. Charakteristisch für das Reizdarmsyndrom ist, dass die Beschwerden nach dem Stuhlgang nachlassen und bei bzw. nach Stress oder Ärger stärker ausgeprägt sind.

Reizdarm ist eine funktionelle Darmerkrankung, d. h. organische Ursachen liegen nicht vor. Symptome wie ungewollter Gewichtsverlust oder starker körperlicher Abbau, Fieber, Blut im Stuhl oder anhaltende, gleichförmige Schmerzen an einer bestimmten Stelle des Bauches lassen nicht auf das Reizdarmsyndrom schließen, sondern auf andere Erkrankungen, die eine rasche Abklärung durch den Arzt erfordern.

Um Reizdarm besser diagnostizieren zu können, gibt es eine Richtlinie, die so genannten „ROM-III-Kriterien“. Diese Richtlinie beschreibt Symptome, die für das Reizdarmsyndrom sprechen, aber auch jene, die es ausschließen.

Leiden möglicherweise auch Sie an Reizdarm? Unser kurzer RDS-Check, der auf den „ROM-III-Kriterien“ aufbaut, verschafft Ihnen erste Klarheit.

Je mehr der Fragen Sie mit „ja“ beantworten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie vom Reizdarmsyndrom betroffen sind.

Bitte unbedingt beachten: Die Diagnose eines Reizdarms kann nur nach Ausschluss aller sonstigen körperlichen Ursachen gestellt werden. Sollte also der Verdacht auf Reizdarm bestehen, sprechen Sie bitte den Arzt Ihres Vertrauens an!

 
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.