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Kaum eine Erkrankung äußert sich durch so viele unterschiedliche Beschwerden wie das Reizdarmsyndrom. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass es kein Patentrezept zur Behandlung aller Symptome gibt. Die Bekämpfung von Bauchschmerzen und Bauchkrämpfen steht im Mittelpunkt der Therapie, denn diese treten nahezu bei allen Reizdarm-Patienten auf.
Um die Reizdarm-Therapie optimal auf das individuelle Krankheitsbild abzustimmen, empfiehlt es sich, einen Arzt zu Rate zu ziehen.
Das Reizdarmsyndrom ist nicht gefährlich und normalerweise auch kein lebenslanges Problem. Doch Reizdarm ist unangenehm, schmerzhaft und schränkt die Lebensqualität ein. Es gibt hilfreiche Mittel, die Beschwerden zu lindern.
Mittel zur Therapie gegen Reizdarm
Ein gezieltes und gut verträgliches Mittel bei der Behandlung von Bauchkrämpfen und Bauchschmerzen ist Buscopan® aus der Apotheke. Der darin enthaltene Wirkstoff Butylscopolamin löst Krämpfe gezielt und zuverlässig und entspannt den Bauch. Die Vorstufe des Wirkstoffes (das Scopolamin) wird aus Pflanzenextrakte der Duboisia-Pflanze gewonnen und anschließend durch einen einzigen chemischen Syntheseschritt zum Butylscopolamin umgewandelt/veredelt. Laut einer Umfrage der Deutschen Reizdarm-Selbsthilfe e.V. ist Buscopan® das Mittel der ersten Wahl zum Lösen von Verspannungen im Bauch.
Bestimmen Darmträgheit oder Verstopfung das Krankheitsbild, eignen sich Abführhilfen wie Dulcolax® für die der Therapie von Reizdarm. Dulcolax® regt die natürliche Eigenbewegung des Darms an und bringt so die Verdauung wieder ins Gleichgewicht.
Äußert sich das Reizdarmsyndrom durch Blähungen und Völlegefühl empfiehlt sich ein Antiblähmittel, das den Druck der eingeschlossenen Luft im Darm reduziert. Oft verstecken sich hinter als Blähungen wahrgenommenen Beschwerden aber auch Darmkrämpfe, die mit einem Spasmolytikum wie Buscopan behandelt werden können. Bei der Behandlung von Durchfall sollte Sie nach einem Mittel greifen, das die Bildung eines festen Stuhlgangs anregt. Lassen Sie sich hierzu einfach von Ihrem Arzt oder in der Apotheke beraten.
Weitere Tipps zur Therapie von Reizdarm finden Sie unter Reizdarm- mögliche Auslöser. Hier wird zum Beispiel beschrieben, worauf sie bei der Ernährung achten sollten und welche Auswirkung Stress auf das Reizdarmsyndrom hat.
Ein weiter Tipp für
Reizdarm-Patienten:
Viele Reizdarm-Patienten bekommen die Erkrankung besser in den Griff, indem sie die möglichen "Auslöser" ihrer Beschwerden sorgfältig beobachten. Das geht recht einfach: Hier finden Sie ein Reizdarm-Tagebuch zum Herunterladen. Tragen Sie über einen längeren Zeitraum regelmäßig ein, was Sie essen und trinken, welche Ereignisse Ihren Tag bestimmen und welche Beschwerden auftreten. Sie werden schnell einen Überblick erhalten, welche Nahrungsmittel, Getränke und Ereignisse mit Ihren Reizdarm-Beschwerden zusammenhängen. Auch für die Beratung beim Arzt sind solche Aufzeichnungen hilfreich.