Ursachen für Regelbeschwerden

 

Die Ursache für Regelbeschwerden oder gar Regelschmerzen liegt in der Überproduktion des körpereigenen Schmerzbotenstoffs Prostaglandin während bzw. kurz vor der Periode (Menstruation). Faktoren wie Stress, Mangel an Magnesium, essentiellen Fettsäuren oder Vitamin B6 kommen zu dieser Ursache erschwerend hinzu und verstärken den Regelschmerz. Auch diese Faktoren werden daher oft zu den Ursachen gezählt.

Während der Menstruation (Periode) kommt es bei Frauen zu einer höheren Konzentration des hormonähnlichen Stoffes Prostaglandin. Dadurch entsteht eine höhere Schmerzempfindlichkeit und -wahrnehmung.

Prostaglandin sorgt dafür, dass sich die Muskulatur der Gebärmutter während der Periode zusammenzieht, um die Gebärmutterschleimhaut auszustoßen. Die dafür notwendige Muskelkontraktion führt zu einer schwächeren Durchblutung der Gebärmutter, was wiederum den Regelschmerz auslöst. Fehlt dem Körper bei diesem Vorgang Magnesium, so dauert die Muskelkontraktion länger an und die Gebärmutter verkrampft sich zunehmend. Der Regelschmerz wird stärker.

Im Zusammenhang mit Magnesium steht auch eine weitere Ursache: der Mangel am Vitamin B6. Dieses Vitamin trägt dazu bei, dass Mineralien wie Magnesium vom Körper verwertet werden können. Steht dem Körper dieses Vitamin nicht zur Verfügung, so ist auch vorhandenes Magnesium unbrauchbar.

Schmerzen während oder kurz vor der Periode können noch eine weitere Ursache haben: den Mangel an essentiellen Fettsäuren. Essentielle Fettsäuren regulieren unsere Organe, auch die Gebärmutter. Zudem stimulieren sie die Prostaglandinprodukion. Ist der Haushalt an essentiellen Fettsäuren im Körper gestört, kann dies während der Periode zu starkem Regelschmerz führen.

Stress, sei es in der Partnerschaft oder im Berufsleben, begünstigt Regelschmerzen zudem. Dieser psychische Faktor sollte als Ursache für Regelbeschwerden nicht unterschätzt werden.

 

 

 
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

   

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