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Bauchschmerzen und -krämpfe können ernsthaft die Lebensqualität und die Freude am Leben beeinträchtigen. Das Gute ist, es gibt eine Reihe von Maßnahmen, um die Bauchschmerzen zu lindern und das Widerauftreten der Schmerzen zu verhindern. Von bewährten Hausmitteln bis hin zu sicheren und verlässlichen rezeptfrei erhältlichen Präparaten: Damit können Sie wieder aktiv Ihr Leben genießen und Bauchschmerzen und -krämpfe sind von gestern. |
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Medizinische Forschungen haben ergeben, dass es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen körperlichem Wohlbefinden und Stress gibt. Unser Körper passt sich an verstärkte mentale und emotionale Belastungen durch eine leichte "Fight-or-Flight"-Reaktion ("Kampf oder Flucht") an. Diese Reaktion erhöht kurzfristig unsere körperliche und mentale Leistungsfähigkeit und hilft uns, die unmittelbare Herausforderung zu bewältigen. Wenn der Stress allerdings anhält, kann diese Reaktion zu Erschöpfung, Angespanntheit und Beeinträchtigung von Körperfunktionen führen. Neben Bauchschmerzen gibt es eine Reihe weiterer häufig auftretender Beschwerden, die durch Stress hervorgerufen oder verstärkt werden, unter anderem:
Erkennung vons StressursachenIn der heutigen Gesellschaft ist es fast unmöglich, ein vollständig stressfreies Leben zu führen. Der erste Schritt dahin, stressbedingte Bauchschmerzen in den Griff zu bekommen, liegt in der Erkennung des Stressfaktors in Ihrem Leben, der einen Schub auslöst. Sie können ein Tagebuch führen, in dem Sie Aufzeichnungen über die Ereignisse, Menschen und Orte Ihres täglichen Lebens machen. Schreiben Sie sich auf, wann Sie Bauchschmerzen bekommen. Nach einem Termin mit Ihrem Vorgesetzten auf der Arbeit? Vor einer Mathe-Stunde? Bei einem Familientreffen? Nachdem Sie einen Action-Film gesehen haben? Bei einer offiziellen Cocktail-Party? Nach einiger Zeit werden Sie die Arten von Stress erkennen können, die bei Ihnen den Schmerz hervorrufen. |
Legen Sie nach Möglichkeit einen "Anti-Stress-Urlaub" ein: Versuchen Sie einfach, Ihnen erfahrungsgemäß Stress bereitende Situationen zu vermeiden. Wenn es sich bei dem Stressauslöser um etwas handelt, das sich nicht vermeiden lässt, können Sie eine Menge unterschwelliger Anspannung lösen, indem Sie sich eingestehen, dass die Situation für Sie schwierig ist. Sprechen Sie möglichst mit einem/r verständnisvollen Freund/in, Therapeuten oder Psychologen über die Stressursache. Sie können Ihnen möglicherweise dabei helfen, eine Strategie zu entwickeln, so dass Sie das Gefühl haben, die Situation besser unter Kontrolle zu bekommen. Das Erkennen und Ändern von Stressmustern in Ihrem Leben kann Sie nicht nur von den Bauchschmerzen befreien, sondern Ihnen auch zu einem positiveren Gefühl und mehr Selbstvertrauen sowohl im privaten als auch beruflichen Bereich verhelfen.
Wenn Sie unter Bauchschmerzen und -krämpfen leiden, wird Ihnen wahrscheinlich bereits aufgefallen sein, dass einige Nahrungsmittel eher Symptome hervorrufen als andere. Die beste Möglichkeit, herauszufinden, welche Nahrungsmittel "Auslöser" sind, ist über einige Wochen ein Bauchschmerz-Tagebuch zu führen. Es gibt in der Regel einige bestimmte Nahrungsmittel, die typische Auslöser sind und Bauchschmerzen und -krämpfe hervorrufen. Hierzu zählen:
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Beobachten Sie die Auswirkung solcher Speisen auf Ihre Beschwerden. Vermeiden Sie diese, wenn sie einen Schub auslösen. Ihr Arzt kann bei Ihnen einen Diagnosetest durchführen lassen, eine sogenannte multiple Ausschlussdiät: Potenzielle Auslöser werden vollständig vom Speiseplan gestrichen und dann nach und nach wieder aufgenommen. So lassen sich die am stärksten auslösenden Nahrungsmittel herausfinden. Hier können Sie sich ein Bauchschmerz-Tagebuch herunterladen.
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Es gibt keine "goldenen Regeln" im Hinblick darauf, welche Nahrungsmittel genau immer einen Schub von Bauchschmerzen und -krämpfen auslösen. Die effizienteste Art festzustellen, welche Nahrungsmittel eine beeinträchtigende Wirkung auf Ihre Verdauung haben, ist ein Bauchschmerz-Tagebuch zu führen. |
Damit Sie ein Gefühl dafür entwickeln, wann genau diese Bauchschmerzen auftreten, empfehlen wir Ihnen ein Tagebuch über Ihre Essgewohnheiten, Aktivitäten etc. über mindestens drei Monate zu führen. Dies wird Ihnen dabei helfen, das Auftreten der Beschwerden in Verbindung zu bringen mit Nahrungsmitteln und Situationen, die diese Beschwerden hervorrufen können.